Die Saison 2016/2017 – Ein Rückblick

Bevor es in den nächsten Tagen wieder an die Saisonvorbereitung geht, bleibt noch ein kurzer Moment, um auf die vergangene Saison zurückzublicken. Mit den Damen war wieder einmal eine Germersheimer Mannschaft in der Oberliga vertreten und die 3. Mannschaft sicherte sich die Meisterschaft in der Bezirksklasse. Soweit die Kurzzusammenfassung der beiden erfolgreichsten Mannschaften des TTC.

Die Damen gingen wie bereits erwähnt in der Oberliga Südwest an die Tische. Als Aufsteiger war das Saisonziel recht einfach zu stecken: der Klassenerhalt sollte es sein. Dass dies kein einfaches Unterfangen werden sollte, war bereits nach dem ersten Spiel klar. Am 3. Spieltag sollte der erste – und leider einzige – Sieg der Hinrunde an eigenen Tischen gegen den DJH Heusweiler erspielt werden. Der weitere Punktgewinn beim 7:7 in Zellertal genügte für einen 9. Tabellenplatz zur Winterpause. Die Rückrunde begann wie bereits die Vorrunde mit letztlich erwarteten Niederlagen. Erst im Spiel gegen einen direkten Konkurrenten – dem FC Queidersbach – gelang mit einem 7:7 Unentschieden der erste Punktgewinn. Im darauffolgenden Spiel gegen den TTC Nünschweiler war man dann drauf und dran, einen Bigpoint im Abstiegskampf zu landen. Leider war uns dieser nicht vergönnt. Da man im Anschluss aber gegen das Schlusslicht der Tabelle doppelt punkten konnte, war man zwischenzeitlich auf den 8. Rang vorgerückt. Dem Platz, der zur Relegation berechtigen würde. Da aber Queidersbach zum Schluss auch noch gegen Heusweiler gewinnen konnte, blieb letztlich der 9. Tabellenplatz aus der Hinrunde bestehen. Da aber nach jetzigem Stand erst 9 Mannschaften für die kommende Oberligasaison gemeldet haben, stehen die Chancen auf einen Klassenverbleib dennoch sehr gut.

Bei den Herren legte die 1. Mannschaft in der 1. Pfalzliga einen furiosen Start hin, und belegte zumindest kurzfristig den 3. Tabellenplatz. Nach einem Auftakt mit 10:4 Punkten kamen dann aber doch die stärker einzuschätzenden Mannschaften. Gegen Kaiserslautern 2 und Albersweiler war dann doch nichts zu holen. Zum Abschluss der Hinrunde gelangen dann aber noch 2 Erfolge an eigenen Tischen gegen Oppau und Brücken, sodass ein starker 5. Platz erspielt wurde. Mit 8 Punkten Vorsprung auf den 1. potentiellen Abstiegsplatz überwinterte man in einer sehr gemütlichen Lage. Diese Gemütlichkeit abzuschütteln gelang in der gesamten Rückrunde nicht so ganz. Zwar revanchierte man sich bei Kaiserslautern 3 für die überraschende Niederlage in der Hinrunde, verlor im Gegenzug aber nahezu alle anderen Spiele, die man in der Hinrunde teils souverän gewonnen hatte. So wurde es schlussendlich doch noch einmal etwas enger. Nachdem man aber Grünstadt und Brücken im Schlussspurt noch schlagen konnte, war der Klassenerhalt mit einem 7. Platz sicher.

Eine Spielklasse tiefer kämpfte die 2. Mannschaft die gesamte Runde erfolgreich gegen den Abstieg. Der erste Punkt konnte am 3. Spieltag geradezu sensationell gegen den späteren Meister aus Frankental eingefahren werden. Weitere 6 gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf folgten. Lediglich gegen Heuchelheim-Klingen gab man Punkte an einen Tabellennachbarn ab. So stand man zum Ende der Hinrunde auf einem 8. Tabellenplatz, der zum sicheren Klassenerhalt ausreichen würde. In der Rückrunde kam man auch gut aus den Startlöchern, und konnte früh gegen Heuchelheim-Klingen und Albersweiler jeweils doppelt punkten, sodass man sich ein kleines Polster aufbauen konnte. Nach einer knappen Niederlage gegen Dannstadt-Schauernheim und einem noch knapperen Erfolg gegen Otterstadt waren die Weichen in Richtung Klassenerhalt gestellt. Ein deutlicher Auswärtssieg bei Pfingstweide genügte dann, um den 8. Platz aus der Hinrunde zu verteidigen.

Weitere 2 Spielklassen tiefer dominierte die 3. Mannschaft die Bezirksklasse Süd teilweise nach Belieben. Nur ein einziger Punkt wurde in der gesamten Saison abgegeben, und das im Heimspiel gegen den SV Landau-West, den eigentlich einzigen ernsthaften Konkurrenten im Laufe der Saison. Nachdem sich die beiden Teams in der Hinrunde ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Tabellenspitze geliefert hatten, behielt zunächst Landau-West die Nasenspitze vorne. Das direkte Duell endete wie bereits angedeutet 8:8 unentschieden. Nachdem aber zum Anfang der Runde einige Spiele nur relativ knapp gewonnen wurden, lag man in der Spieldifferenz noch etwas hinter den Landauern. Dies sollte sich aber bereits am ersten Spieltag der Rückrunde ändern, da Landau-West überraschend einen Punkt in Offenbach liegen ließ, während man selbst klar in Büchelberg gewann. Die Tabellenkonstellation an der Spitze änderte sich im Verlauf der Rückrunde auch nicht mehr. Spätestens als man auch das direkte Duell in Landau-West mit 9:7 gewinnen konnte, war die Meisterschaft praktisch entschieden. Auch im Vorfeld als “unangenehm“ eingestufte Partien gegen Schaidt und Offenbach wurden souverän gewonnen, sodass man bereits am 18. Spieltag die Meisterschaft feiern konnte.

Für die 4. Mannschaft stand eine schwierige Saison in der Kreisliga Süd an. Nachdem man vielfach in der Hinrunde in Unterzahl antreten musste, gelang auch nur ein einziger Erfolg gegen Rülzheim. Folgerichtig überwinterte man auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zur Rückrunde kam Verstärkung aus der 3. Mannschaft. Mit dieser gelang es auch – mit Ausnahme von einer Partie – durchgängig in voller Besetzung anzutreten. Ebenso folgerichtig wie die Hinrunden Platzierung, gelang es in der Rückrunde, einige Punkte mehr zu hamstern, als dies in der Hinrunde der Fall war. Nach einem weiteren Erfolg gegen Rülzheim, gelang im darauffolgenden Spiel ein doppelter Punktgewinn beim Tabellennachbarn aus Maximiliansau. Kurz darauf konnte auch Bellheim 3 geschlagen werden und kurz vor Schluss auch noch Leimersheim 2. Mit dem 8. Tabellenplatz aus der Rückrundentabelle konnte man sich in der Gesamt-Tabelle auf den 10. Platz vorarbeiten. Da nur 2 Mannschaften abstiegen, reichte diese Platzierung für den Klassenerhalt.

Alles in Allem können wir auf eine erfolgreiche Saison 2016/2017 zurückblicken. Großer Dank gilt an dieser Stelle den Mannschaftsführern für ihren Einsatz bei der Organisation von Spielverlegungen und beim Suchen von Ersatzspielern und natürlich auch allen Spielerinnen und Spielern, die ihrerseits einen großen Teil zum Erfolg beigetragen haben.